kagablog

November 22, 2006

leben und tod

Filed under: zos dewitt — ABRAXAS @ 10:16 am

161.jpgZos DeWitt beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren – interdisziplinär in den Bereichen Bild-, Objekt- und Medienkunst, Musik und Philosophie – mit der Kommunikation einer subversiv-metaphysischen Weltsicht, deren zentrales Anliegen die Überwindung aller konventionellen Unterscheidungen von Subjekt und Objekt, Innen- und Außenwelt, Beobachter und Universum (Ego und Welt) ist.
In seinen Bildern, Objekten und Installationen beschäftigt er sich mit den grundlegenden Bedingungen der menschlichen Existenz. Durch sie erkundet er den Erfahrungsspielraum des Bewusstseins, erforscht die Dimensionen des Ich und hinterfragt die konventionellen Grenzen, anhand derer wir unsere Identität definieren.
Durch die paradoxe Modulation von Leben und Tod (Jericho Skulls, Grabplatte) oder Gegenwart und Vergangenheit, Ich und Nicht-Ich (Code Avatar) werden konventionelle Auffassungen von Identität und Ich-Bewusstsein transzendiert und ein psychischer Raum geschaffen, in dem die Grenzen zwischen Innenwelt und Außenwelt, Bewusstem und Unbewusstem aufgehoben sind. Zeit und Raum werden als grundlegende Dimensionen des Ego erfahrbar gemacht und das Universum wird zum Spiegel des Beobachters, der dieses in den Jahrmillionen seiner Entstehung aus sich selbst heraus erschaffen hat – und die Erinnerung daran noch immer in sich trägt.

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