kagablog

November 23, 2006

ain ghazal

Filed under: zos dewitt — ABRAXAS @ 10:09 am

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In seinen Bildern, meist konzeptuellen Serien mit Verweisen auf die Frühzeit der menschlichen Kultur, setzt Zos DeWitt recherchiertes Bildmaterial (etwa von den “plastered skulls” aus Jericho oder den Skulpturen aus Ain Ghazal, Jordanien) als psychologischen Anker ein, um im Betrachter archetypische Bewusstseinsschichten anzusprechen.
Im Herstellungsprozess der Bilder werden die fotografischen Vorlagen in Digital- oder Lasertechnik auf transparente Kunststofffolien gedruckt, mit dünnen Schichten von Schlagmetall und -aluminium unterlegt und mit weiteren Folien, die entweder mit transparenten Farbschichten oder opaken, an Sternennebel erinnernden Acryl-Öl-Emulsionen versehen sind, zu suggestiven Collagen verdichtet.
Waren die mehrschichtigen Überlagerungen aus bedruckten Folien und Metall ursprünglich noch auf feste Bildträger appliziert (Code Avatar), so werden in den neueren Arbeiten die Folien nur noch lose übereinander montiert, sodass reine, teils durchsichtige Kunststoffbilder entstehen, deren hintereinander liegende Schichten von beweglichen Polyethylenfolien oft faszinierende Licht- und räumliche Tiefenwirkungen ergeben.

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