kagablog

August 7, 2009

..°W/..°O nodegreewestandnodegreeast

Filed under: art, kerstin ergenzinger — ABRAXAS @ 11:34 pm

innen_zwei.jpg

is a boxed space, whose parameters and geographic positions remain indeterminate. Symbols that move around inside the box constantly redefine it.

koeln_aufbau_s.jpg

Into the ceiling the template of an anglular line is cut, its shape refers to width and length of the architecture. On top of the space a microchip controlled drawing machine defines the position and brightness of seven lamps. By cutting out lightlines it projects dynamic maps into the experimental space. The walkable system is an apparatus with an open structure, all elements can be sensed.

innen1_s.jpg

Beeing interested in the feedback between perceiving thinking and acting, I explore the difference between physical perception and ephemeral appearance and the emphasis of process and time, while we are constantly constructing world out of foreign and familiar elements

innen8_s.jpg

Programming the drawing sequence I concentrated both on the vertical, the feeling of balance and gravity when we stand inside the drawing, and on the horizontal, the perspectives that turn a 3D space into 2 D and backwards. It is an approx. 11 min loop out of parts working with the floor, parts working with the construction elements of the box and parts working with perpective and horizontal lines that seem to open an inner to an outer space.

innen4_s.jpg

..°W/..°O keingradwestundkeingradost

besteht aus einer großen Raumkiste, sowie einer selbstgebauten Lichtzeichenmaschine. Die „geografischen Koordinaten“ des Ortes, seine Parameter, befinden sich im Schwebezustand.

Die Installation ist eine begehbare Apparatur, in deren experimentellen Raum dynamischen Landkarten aus Lichtlinien projiziert werden. Die Koordinaten der Architektur werden mit Licht aufgenommen, übereinander projiziert, verschoben und überschrieben. Eine sich permanent verändernde Umwelt wird simuliert.

innen3_s.jpg

Während des etwa 11 min Loops folgen Zeichenabschnitten, die mit der Bodenfläche arbeiten und mit den konstruktiven Elementen der Kiste spielen, auf solche, die Perspektiven und Horizonte konstruieren, um das Innere scheinbar zum Außen werden zu lassen. Form und Verlauf der abgebildeten Linien im Innern entstehen zum Einen durch die wechselnde Position und Lichtintensität der Lichtquellen oberhalb des etwa 3mm breiten winkelförmigen Deckenausschnitts, der sich auf Länge x Breite der Raumkiste bezieht; zum Anderen hängt ihre Erscheinung von der Brechung des Lichteinfalls an den Kanten und Flächen des einheitlich weiß gestrichenen Innenraumes ab. Durch die wechselnde Entfernung der Lampen zum Schlitz changieren Schärfe und Dicke der Linien.

In der Installation wird die Differenz zwischen körperlicher Wahrnehmung und optischer Erscheinung untersucht und versucht den assoziativen Prozess auslösen, in dem wir permanent „Welt“ aus fremden und bekannten Elementen konstruieren.

innen7_s.jpg

Leave a Reply