“Jericho Skull”, 2004

Digitaldruck, Acryl, Öl, Schlagmetall und -aluminium auf Polyethylen, ca. 45 x 38 cm

Digitaldruck, Acryl, Öl, Schlagmetall und -aluminium auf Polyethylen, ca. 45 x 38 cm

Digitaldruck, Acryl, Öl, Schlagmetall und -aluminium auf Polyethylen, 100 x 150 cm

Digitaldruck, Acryl, Öl, Schlagmetall und -aluminium auf Polyethylen, 100 x 150 cm

Digitaldruck, Acryl, Öl, Schlagmetall und -aluminium auf Polyethylen, 100 x 150 cm

Digitaldruck, Acryl, Öl, Schlagmetall und -aluminium auf Polyethylen, 100 x 150 cm
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In seinen Bildern, meist konzeptuellen Serien mit Verweisen auf die Frühzeit der menschlichen Kultur, setzt Zos DeWitt recherchiertes Bildmaterial (etwa von den “plastered skulls” aus Jericho oder den Skulpturen aus Ain Ghazal, Jordanien) als psychologischen Anker ein, um im Betrachter archetypische Bewusstseinsschichten anzusprechen.
Im Herstellungsprozess der Bilder werden die fotografischen Vorlagen in Digital- oder Lasertechnik auf transparente Kunststofffolien gedruckt, mit dünnen Schichten von Schlagmetall und -aluminium unterlegt und mit weiteren Folien, die entweder mit transparenten Farbschichten oder opaken, an Sternennebel erinnernden Acryl-Öl-Emulsionen versehen sind, zu suggestiven Collagen verdichtet.
Waren die mehrschichtigen Überlagerungen aus bedruckten Folien und Metall ursprünglich noch auf feste Bildträger appliziert (Code Avatar), so werden in den neueren Arbeiten die Folien nur noch lose übereinander montiert, sodass reine, teils durchsichtige Kunststoffbilder entstehen, deren hintereinander liegende Schichten von beweglichen Polyethylenfolien oft faszinierende Licht- und räumliche Tiefenwirkungen ergeben.
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Zos DeWitt beschäftigt sich seit über zwanzig Jahren – interdisziplinär in den Bereichen Bild-, Objekt- und Medienkunst, Musik und Philosophie – mit der Kommunikation einer subversiv-metaphysischen Weltsicht, deren zentrales Anliegen die Überwindung aller konventionellen Unterscheidungen von Subjekt und Objekt, Innen- und Außenwelt, Beobachter und Universum (Ego und Welt) ist.
In seinen Bildern, Objekten und Installationen beschäftigt er sich mit den grundlegenden Bedingungen der menschlichen Existenz. Durch sie erkundet er den Erfahrungsspielraum des Bewusstseins, erforscht die Dimensionen des Ich und hinterfragt die konventionellen Grenzen, anhand derer wir unsere Identität definieren.
Durch die paradoxe Modulation von Leben und Tod (Jericho Skulls, Grabplatte) oder Gegenwart und Vergangenheit, Ich und Nicht-Ich (Code Avatar) werden konventionelle Auffassungen von Identität und Ich-Bewusstsein transzendiert und ein psychischer Raum geschaffen, in dem die Grenzen zwischen Innenwelt und Außenwelt, Bewusstem und Unbewusstem aufgehoben sind. Zeit und Raum werden als grundlegende Dimensionen des Ego erfahrbar gemacht und das Universum wird zum Spiegel des Beobachters, der dieses in den Jahrmillionen seiner Entstehung aus sich selbst heraus erschaffen hat – und die Erinnerung daran noch immer in sich trägt.
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BIOGRAFIE
1962 in Wien geboren. Sohn des akademischen Bildhauers Johann Sperlhofer.
AUSBILDUNG
1980 – 1982 Universität Wien (Philosophie, Theaterwissenschaft)
1982 – 1984 Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien (Elektroakustische Musik: Prof. Dieter Kaufmann)
2001 – 2002 Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg (Klasse Malerei: Zhou Brothers, Chicago)
PROJEKTE UND KOOPERATIONEN
1983 – 1986 Musikalisches Soloprojekt “Zero Kama” (Album: The Secret Eye of L.A.Y.L.A.H.)
1984 – 2005 Mitarbeit bei den wichtigsten Aktionen (Drei-, Sechs-, Zwei-Tage-Spiel und 122. Aktion) von Hermann Nitschs Orgien-Mysterien-Theater
seit 2005 Zusammenarbeit mit Paul Renner und “The Hellfire Dining Club”, u.a. in: Museum der Moderne Salzburg, Leo Koenig Gallery, New York.
LEHRTÄTIGKEIT
seit 2003 Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg (Assistenz: Klasse Malerei, Zhou Brothers)
EINZELAUSSTELLUNGEN
2006 Spheroid, Kunstverein Fa. Paradigma, Linz
Spheroid (Les Mondes Pataphysiques), Kulturverein Kino Ebensee
Der Tod, oh Mensch, ist dir verboten…, Pathologisch-anatomisches Bundesmuseum im Wiener Narrenturm
dark matter - light matter, Basement, Wien
2005 Inside:Outside (Wormhole 1), Galerie Rytmogram, Bad Ischl
Eighteen Past Life Memories, Galerie Eboran, Salzburg
2004 Die Gesichter von Jericho, Atelier Spiserhus, Rheinfelden, CH
Yarihu - Memory and Mankind, Galerie Esplanade, Bad Ischl
Ego und Apokalypse, Städtische Galerie Vöcklabruck, Lebzelterhaus
Time Mirrors, Garagengalerie der Stadt Salzburg
2003 Crossing Jordan - The Natuf Series, Österreichisches Papiermachermuseum Steyrermühl
2002 Post Mortem (Performance), Galerie im Alcatraz, Alte Saline, Hallein
Bilder, Stelen, Objekte, Galerie Esplanade, Bad Ischl
2001 Invocation of the Forgotten Ones (Installation), Galerie im Alcatraz, Alte Saline, Hallein
2000 Zeichnungen und Pastelle, Ruth Zimmermann, Hallstatt
1999 Bilder und Zeichnungen 1998 - 1999, Galerie Esplanade, Bad Ischl
BETEILIGUNGEN
2006 Paul Renner u. Peter Raneburger: Gefangene Seelen Gefüllte Schwänze, Deutschvilla Strobl
Paul Renner: Hardcore Diner, Leo Koenig Gallery, New York, USA
Lessedra Art Print Annual, Lessedra Gallery, Sofia, BG
KG Freiräume, Hallein
Sammlung Dichter, Kaufhaus Osei Wien
2005 Blick A, Blick B, Jahresausstellung Salzburger Kunstverein, Künstlerhaus Salzburg
Überwindung des Ekels - 120 Jahre von Sodom, m32, Museum der Moderne Salzburg (Installation mit Paul Renner)
Das Beste, billig II, Kaufhaus Osei, Wien
SOHO IN OTTAKRING 05, Kaufhaus Osei, Wien
Lessedra Art Print Annual, Lessedra Gallery, Sofia, BG
1st International Collage Exhibition, Print Gallery E. R., Kaunas, LT
1st International Collage Exhibition, Art Center, Jonava, LT
2004 Jahresausstellung 2004/2005, Salzburger Kunstverein, Künstlerhaus Salzburg
1st International Collage Exhibition, Gallery Kaire Desine, Vilnius (LT)
Kunst.Messe.Linz, Landesgalerie (Kammerhofgalerie Gmunden)
Fest der Künste, Galerie Rytmogram, Bad Ischl
Das Buffet, Kunstverein Deutschvilla, Strobl (Installation)
4th International Mail-Art-Biennale, Kunstverein Bad Salzdetfurth e.V., Bodenburg (D)
Elementares, Kammerhofgalerie Gmunden
EthnoArt2, Galerie Rytmogram, Bad Ischl
That’s New! Galerie IG Bildende Kunst, Wien
2003 Lineart Gent, Belgien (Artenvielfalt Kulturmanagement, München)
88-Euro-Shop, Galerie IG BIldende Kunst, Wien
Herbst-/Winterkollektion 2003, Galerie Ariadne, Wien
Kiwanis Kunstauktion, Galerie Rytmogram, Bad Ischl
Kunstmesse Linz (KGS/Kammerhofgalerie Gmunden)
Das Buffet, Kunstverein Deutschvilla, Strobl
Neue Arbeiten (75 Jahre KGS), Kammerhofgalerie Gmunden
EthnoArt1, Galerie Rytmogram Bad Ischl
Frühlingserwachen, Galerie Ariadne, Wien
2001 Art from Nowhere, Galerie Esplanade, Bad Ischl
1999 Kiwanis Kunstauktion, Galerie Rytmogram, Bad Ischl
KATALOGPUBLIKATIONEN
2003 Z. D., Code Avatar , Bilder 2002 – 2003
2002 Z. D., Stelen und Objekte 2001 – 2002
1999 Z. D., Bilder und Zeichnungen 1998 – 1999
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